© 2019 Wolff Verlag, Kulmbacher Straße 1, 10777 Berlin | Rußwurmsches Herrenhaus, 98597 Breitungen/Werra, kontakt@wolffverlag.de

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Chronik 2008-2019

2019

Autor Robert von Lucius, weitere Familienmitglieder und Verleger Robert Eberhardt werden in der Thüringer Staatskanzlei von Ministerpräsidenten Bodo Ramelow empfangen. Der Wolff Verlag richtet in der Todenwarthschen Kemenate in Schmalkalden ein Antiquariat ein. Das Baudenkmal war einst der Stadtsitz der reichsfreiherrlichen Familie Wolff von Todenwarth, nach welcher der Wolff Verlag seinen Namen trägt. 2019 beginnt die Sanierung und kulturelle Belebung des sanierungsbedürfigen Denkmals mit Unterstützung des Verlags. (www.kemenate-thueringen.de).

2018

Das Buch über das Netzwerk Seumes wird in der Casa di Goethe, Rom, vorgestellt. Die Streitschrift von Vitaly Malkin, "Gefährliche Illusionen", wird in SZ, NZZ, WELT, DIE PRESSE, im zeitmagazin und in anderen Medien beachtet. Wir sind mit einem Stand auf der Frankfurter Buchmesse präsent und richten einen Verlagsempfang aus. Die neuen Bücher des Jahres werden in zahlreichen Medien rezensiert oder erwähnt. 

2017

Arbeit an Europa

Der Wolff Verlag veröffentlicht Bücher und bietet Verlagsdienstleistungen an. Aber er ist mehr: Ideenmaschine und Organisationszentrale, Plattform und Helfer, Initiator und Unterstützer weiterer Projekte und Vorhaben. 2017 gründete sich im Rußwurmschen Herrenhaus die Gruppe "Arbeit an Europa e. V.", ein Zusammenschluss von jungen Schriftstellern und Wissenschaftlern, die Europas Geistes- und Ideengeschichte erforschen. Drei Mal im Jahr trifft sich die Gruppe an einem europäischen Ort der Peripherie, behandelt einen paradigmatischen Begriff und trifft Einheimische. Bücher sind stumme Freunde und das Heim der Gedanken. Manchmal bedarf es des ergänzenden Blickes des Anderen und der Tat.

2016

Wolff & Eber

Den ruhigen Büchern spätjugendliche Lebendigkeit und einen Ort für Veranstaltungen zur Seite stellen - das war das Anliegen, als dem Wolff Verlag 2016 das Salon-Restaurant "Wolff & Eber" in Berlin-Wilmersdorf angegliedert wurde. Wöchentlich traten Literaten und Schreibende auf: Manuela Reichert, Marie-Luise Scherer, Oliver Hilmes, Hanns Zischler, Matthias Weichelt, Christoph Meckel, Volker Weidermann und viele mehr. In der Küche wurden syrisch-brandenburgische Gerichte zubereitet, was die Presse sehr goutierte. Viele Abende des einjährigen Projektes blieben in Erinnerungen oder wurden selbst zu Literatur. 

2015

Turiner Grabtuch

In Turin wurde das "Grabtuch" ausgestellt und im Wolff Verlag erschien aus diesem Anlass eine Reportage von Paul Badde. In einem Gespräch mit dem Journalisten Wolfgang Büscher stellte es der Autor in Berlin vor, ebenso in Rom in einer Diskussion mit Martin Mosebach. Erzbischof Georg Gänswein nahm im Vatikan ein Exemplar für den Papst emeritus entgegen - der erste "Bestseller" des Wolff Verlags.

2014

Rußwurmsches Herrenhaus

Der Wolff Verlag bezog 2014 ein Büro im 1545 erbauten Rußwurmschen Herrenhaus im südthüringischen Breitungen/Werra, das Robert Eberhardt ein Jahr zuvor erworben hatte. Seitdem werden die baulichen Reste des mindestens 900 Jahre alten Rittergutes mit Unterstützung des Fördervereins, "Gesellschaft Kulturerbe Thüringen e.V.", saniert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. 1565 wurde in dem Gebäude der kaiserliche Generalfeldmarschall Herman Christoph Graf von Rußwurm geboren, der als Figur in verschiedenen Büchern, u.a. bei Ricarda Huch und Franz Grillparzer auftaucht. Auch Friedrich Schillers Enkel, der Schriftsteller Alexander von Gleichen-Rußwurm, entstammt der rund 300 Jahre in diesem Haus lebenden Familie von Rußwurm. Um 1800 war das Gut im Besitz des sachsen-meiningischen Kanzlers Karl August von Uttenhoven, der in verwandtschaftlicher Beziehung zu Friedrich von Hardenberg, Novalis, stand. Jean Paul, Goethe und Seume reisten am Haus vorbei - und heute wird das Baudenkmal wieder mit Lesungen und Büchern belebt. Zu Gast waren u.a. Autoren des Wolff Verlags, zudem die Schriftsteller/innen Daniela Danz, Nora Bossong und Simon Strauß. 2014 wurde zudem das Imprint "Thuringi Verlag" gegründet, in dem Bücher aus oder über den Freistaat Thüringen erscheinen.

2013

Junger Salon

Im Französischen Palais Unter den Linden gründeten Simon Strauß und Robert Eberhardt den "Jungen Salon". Drei Jahre traf sich ein geschlossener Kreis junger Menschen mit je einem Gast, u.a. Jan Wagner, Karl Schlögel, Rolf Hochhuth oder Michael Krüger. Der Junge Salon sollte ein Kontrapunkt zu Formlosigkeit und zur Event-Kultur sein, ein jugendlicher Bund, Austausch und Gemeinsamkeit in Zeiten der gläsernen Vernetzung und Vereinzelung... 2013 erschien anlässlich der großen Anton Graff-Ausstellung in der Alten Nationalgalerie unser bibliophiler Band zum "Porträtisten der Klassik".

2012

Unter den Linden 40

In diesem Jahr bezog der Verlag Räume im kaiserzeitlichen Palais Unter den Linden 40. In dem historischen Gebäude, einst gebaut von der internationalen Schlafwagengesellschaft "Wagons-Lits" und späterer Sitz der Französischen Botschaft in der DDR, konnten sich die Mitstreiter des Wolff Verlags verwirklichen: Bücher, Lesungen, Kunstausstellungen, Salons... Vom Fenster aus beobachteten wir den Fußgängerüberweg und die berühmten Passanten: Merkel, Obama, Udo Jürgens. Und wir freuten uns unserer Jugend und an den Büchern. 

2011

Heinz Piontek

In diesem Jahr erschien das Jugendwerk des Büchner-Preisträgers Heinz Piontek in einer Hardcoverausgabe, "Ich höre mich tief in das Lautlose ein". Das Buch wurde während der Buchmesse in Frankfurt vorgestellt. Es folgten Lesungen in Berlin und Lauingen.

2008 - 2010

Die ersten Bücher

Mit 21 Jahren gründete Robert Eberhardt am 28.8.2008 den Wolff Verlag, der zunächst literarhistorische Bücher aus dem thüringischen und hessischen Raum veröffentlichte. Das erste Buch: das Werk des wiederentdeckten Kleindichters der Romantik, Andreas Wiß (1788-1816). Es folgte u.a. ​2010 ein Buch über die Dichterfreundschaft zwischen Johann Gottfried Seume und Karl Ludwig August Heino von Münchhausen samt des Neudrucks ihres Gedichtbandes "Rückerinnerungen". Der damals in Heidelberg ansässige Wolff Verlag präsentierte sein Programm erstmals mit einem eigenen Stand auf der Frankfurter Buchmesse.

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