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„Frau Merkel ist eine große Erzählerin.“

Jean-Claude Juncker

 

„Ein ironischer, liebenswürdiger und flotter Text. Das aufgeklärte, auch skurrile Porträt der Ära Merkel“ 

Bonzo auf Twitter

 

Merkel flieht. Zum ersten Mal. Putin, Erdogan, selbst Trump haben sie nicht vertreiben können. Aber eben gellte ein Schuss durch den Park. In Ravello, wo die Altkanzlerin neuerdings urlaubt. In der Nähe von Neapel, an der Amalfiküste. 

Dabei hatte der Tag angenehm begonnen. Ein Frühstück in frischer Frühlingsluft, mit einmaligem Ausblick auf mittelalterliche Kuppeln und Riesenpinien. Bis sich ein wuchtiger Hotelgast vor das Panorama der Terrasse schob: „Merkel, Maler, angenehm.“ 

Schade, dass mein Mann nicht da ist, der interessiert sich für Kunst, dachte die Altkanzlerin. Sagte sie aber nicht. Sondern nimmt den sympathischen Kunstprofessor auf ihre geführte Tour durch das Bergstädtchen mit. Der Vize-Prior des Klosters und pensionierter Mathematiklehrer, Don Francesco, führt die Altkanzlerin und den Maler. Da Kant-Kenner, auf Deutsch, so dass die Anwesenheit der Dolmetscherin Dagonelli gar nicht nötig gewesen wäre. Aber kaum ist das Reisegrüppchen im herrlichen Park angekommen, dessen Belvedere über Meer und Himmel zu schweben scheint — da fällt ein Schuß.

 

Sofort brüllt Kolb: „Exit: Treppen zum Strand.“ 

 

Kolb war Merkels leitender Personenschützer geblieben. Statt der Reiseabteilung des Kanzleramtes buchte nun Kolbs Ehemann die Reisen Merkels. Im Internet. Die neue Sekretärin und deren Reisebüro in Charlottenburg passten Merkel nämlich nicht: „Grand Hotel Positano? Kolb, bin ich bei Gazprom?“

 

"Bedeutende (und gelegentlich in the long run weniger bedeutende) Politiker der SPD wurden von Nobelpreisträgern zu intellektuellen Leitfiguren der Bundesrepublik erhoben. Und die CDU? Adenauer, der seine Autobiographie nicht in der Wiege, sondern im Nazi-Gefängnis beginnen ließ, war ein Stilist von hohen Graden. Aber danach? Kohl und Strauß brachten es literarisch nur zu Birne und Buhmann. Dabei hat auch die CDU ein Recht auf schöne Literatur."

Gerd Blum über die Intention seines Merkel-Romans

 

„Von einem prominenten Informanten des Verlages bekam ich einen Auszug des Merkel-Romans überreicht. Beim Tee im Hotel Vierjahreszeiten in Hamburg, wie Geheimagentenware. Ich musste auf wirklich jeder Seite sehr lachen — kein Grinsen oder Mundwinkelziehen, sondern ein wirkliches, hörbares, den Körper bewegendes Lachen! Und der Kunsthistoriker Blum blitzt auch ab und an durch. Ob Merkel im Laufe der Erzählung sich auch einmal mit „Merkel muss weg“ von der Kaffeetafel verabschieden würde? Ich war gespannt.“

Robert Eberhardt, Verleger

 

LESUNGEN

 

Berlin: Buchpremiere, 11.11.2019, 19:30, Wolff Verlag 

Münster: Buchvorstellung am 22.11.2019, 20 Uhr, Stadtbibliothek Münster

Münster: Empfang und Buchvorstellung, 23.11.2019, 11 Uhr, Verlag Josef Kleinheinrich Münster

Die Kunst der Flucht. Merkel

18,00 €Preis
  • Erscheinungstag: 8.10.2019

    205 Seiten, 12 cm x 20 cm

    Hardcover: 978-3-941461-38-3, 18,00 Euro

    ebook: 978-3-941461-39-0, 9,90 Euro

    Es erscheint eine Vorzugsausgabe beim Verlag Josef Kleinheinrich Münster:

    20 x 30 cm, in Leinen gebunden mit einem Umschlag aus amalfitanischem Bütten, einmalige bibliophile Ausgabe mit einem Siebdruck von Klaus Merkel in handgefertigter Kladde, limitiert auf 60 Exemplare plus 10 h.c.- und 10 E.A.-Exemplare, 978-3-945237-43-4, 600 Euro.

     

    Gerd Blum (geb. 1965) lehrt Kunstgeschichte in Münster und Wien. Er veröffentlichte eine Monographie über den frühmodernen Maler Hans von Marées, eine Biographie des Kunsthistorikers und Künstlers Giorgio Vasari und die erste Studie über architektonisch inszenierte Aussichten der italienischen Renaissance. 2011 erhielt er den Wissenschaftspreis der Aby-Warburg-Stiftung Hamburg. Blum war Gastprofessor an den Universitäten Heidelberg, Wien und Shanghai (Tongji) sowie Fellow eines Exzellenzclusters, an der Universität Konstanz, "Kulturelle Grundlagen von Integration".