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Lieber Freund, was für ein Sommer! Ich denke Sie mir im Zimmer sitzen[d], mehr Omelette als Mensch.

Nietzsche, Briefe. An Heinrich Köselitz, 30.7.1887 

 

"Der bedeutende Kunsthistoriker Wolfgang Kemp ist auch ein großer Erzähler von Geschichten. Seine immer ironischen, klugen, manchmal sardonischen, durch einen sanften Dreh ins Absurde rutschenden Sommergeschichten sind ein großer Spaß. Natürlich lacht man immer gerne über die angestrengten, tölpelhaften, heillos überforderten anderen, aber bei Kemp gewöhnt man sich daran, auch sich selber nicht ganz ernst zu nehmen. So ganz ungeschoren kommt der Leser nicht davon. Was bei diesem Autor immer heiter beginnt und sich frivol und anspielungsreich fortsetzt, endet meistens im Desaster. Er ist als Geschichtenerzähler ein Balzac der kurzen Form. Wunderbar!"

Michael Krüger

 

"Die Bundesrepublik sei der freieste Staat der deutschen Geschichte, ist oft zu hören. Aber welches Gesicht hat diese Freiheit? Wenn ein Kunsthistoriker und Polyhistor vom Range eines Wolfgang Kemp sich dieser Frage widmet, will er den spezifischen Stil dieser Gesellschaft analysieren. Er kann nichts dafür, wenn das Ergebnis seiner Recherche einer grausamen Satire ähnelt, denn schön ist es nicht, das Gesicht unserer Freiheit."

Martin Mosebach

 

Wolfgang Kemp ist einer der renommiertesten Kunsthistoriker Deutschlands und erhielt 2018 den Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Neben zahlreichen wissenschaftlichen Publikationen erschien u.a. 1983 seine Biografie über John Ruskin, ein „Deutschlandbuch“ über das Deutschlandbild der Deutschen in der Zeit der Weimarer Republik (2017), soziologische Essays („Der Oligarch“, 2016; „Der Scheich“, 2018) und ein Band mit Erzählungen („Vertraulicher Bericht über den Verkauf einer Kommode und andere Kunstgeschichten“, 2002).

 

Porträtfoto: © Isolde Ohlbaum

 

Inhaltsverzeichnis:

- Ferienhaus mit Zestenschneider

- Sommerspiele auf Schloss Lieberstett

- Zwillinge sind eine Einzelerscheinung

- Mit der Nomenklatura auf Naxos

- The Boys of Summer

- Wendekreise eines Krebses

- Endgültig: Kein Sommerfest im Stadtteil Moorfeld

- Panischer Schrecken

 

 

PRESSE

 

  • Barbara Vinken empfiehlt Wolfgang Kemps Erzählungs-Band "Was für ein Sommer", 3 sat Buchzeit, 20.10.2019 --> https://www.3sat.de/kultur/buchzeit/buchtipp-barbara-vinken-102.html?fbclid=IwAR3dTfOEx7jSqUJKt6i4MBhl7ZC1yDy3MuxWcZ_HRkHRRt0SS0lLVbliudA 

  • Patrick Bahners rezensiert Wolfgang Kemps Erzählungs-Band "Was für ein Sommer", Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.9.2019

Was für ein Sommer

19,00 €Preis
  • Erscheinungstag: 6.6.2019

    204 Seiten 

    Französische Broschur: 978-3-941461-35-2, 19,00 Euro 

    Ebook: 978-3-941461-36-9, 9,99 Euro